by Friedrich Güll (1812 - 1879)
Walt' Gott
Language: German (Deutsch)
Hast viel gespielt und viel gelacht. Jetzt ist es draußen finst're Nacht, und zu sind Tür und Läden. Mein Kindlein, nun geschwinde komm, wir wollen still, wir wollen fromm das „Walte Gott!“ nun beten! Dein Bettlein war schon früh gemacht, und ist es draußen finst're Nacht, da ist es heimlich helle. Und bist du träumend eingenickt, hat Gott ein Engelein geschickt, das weicht nicht von der Schwelle. Die Mutter rechts, das Englein links, so treu und gut behütet rings, und Gott im Himmel droben: Da kannst du schlafen sanft und gut und morgen dann mit frohem Mut so treue Liebe loben.
Text Authorship:
- by Friedrich Güll (1812 - 1879) [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by (Karl Gottfried) Wilhelm Taubert (1811 - 1891), "Walt' Gott", op. 95 no. 5, published 1854 [ voice and piano ], from Klänge aus der Kinderwelt, Heft V, no. 5, Berlin, Bahn [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Johann Winkler
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