by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)
Die Jäger zieh'n in grünen Wald
Language: German (Deutsch)
Die Jäger zieh'n in grünen Wald Und Reiter blitzend übers Feld, Studenten durch die ganze Welt, So weit der blaue Himmel wallt. Der Frühling ist der Freudensaal, Viel tausend Vögel spielen auf, Da schallt's im Wald bergab, bergauf: Grüß dich, mein Schatz, viel tausendmal! Viel rüst'ge Bursche ritterlich, Die fahren hier in Stromes Mitt', Wie wilde sie auch stellen sich, Trau mir, mein Kind, und fürcht' dich nit! Querüber über's wasser glatt Laß werben deine Äugelein, Und der dir wohl gefallen hat, Der soll dein lieber Buhle sein Durch Nacht und Nebel schleich ich sacht, kein Lichtlein brennt, kalt weht der Wind, Riegl auf, riegl auf bei stiller Nacht, Weil wir so jung beisammen sind! Ade nun, Kind, und nicht geweint! Schon gehen Stimmen da und dort, Hoch überm Wald Aurora scheint Und die Studenten reisen fort.
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Text Authorship:
- by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), "Die Studenten", appears in Gedichte, in 4. Frühling und Liebe [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Robert Gund (1865 - 1927), "Studentenfahrt", op. 40 no. 6, published 1922 [sung text not yet checked]
- by Hans Erich Pfitzner (1869 - 1949), "Studentenfahrt", op. 11 no. 3 (1901) [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: John Versmoren
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