by Wilhelm Vogel (1772 - 1843)
Was treibt den Waidmann in den Wald,...
Language: German (Deutsch)
Was treibt den Waidmann in den Wald, nach Wolf und Bär zu jagen, Zu schauen jeder Schreckgestalt ins Antlitz ohne Zagen? Die Liebe heisst ihn zieh'n, die Liebe mach ihn kühn, Aus Liebe ist er hinausgezogen, denn Liebe, Liebe ist dem Muth gewogen. Was treibt den Ritter in die Schlacht, hinaus zum blut'gen Streite, Wenn Tod aus tausend Röhren kracht, fern treffend seine Beute? Die Liebe heisst ihn zieh'n, die Liebe macht ihn kühn, Aus Liebe ist er hinausgezogen, denn Liebe, Liebe ist dem Muth gewogen. Was muthiget des Armen Herz, nach hoher Gunst zu werben, Was feuert ihn mit süssem Schmerz zum Siegen, oder Sterben? Die Liebe heisst ihn kühn, der Lieb' entgegen zieh'n, Der Muth wird sein Geschick versöhnen, und Liebe, Liebe muss die Treue krönen.
About the headline (FAQ)
Text Authorship:
- by Wilhelm Vogel (1772 - 1843), no title, appears in Der Erbvertrag, Seraphine's song [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Karl Gottlieb Reissiger (1798 - 1859), "Was treibt den Waidmann ", op. 50 (6 Gesänge für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung) no. 6, published 1828 [ voice and piano ], Dresden, Paul [sung text not yet checked]
- by Louis [Ludwig] Spohr (1784 - 1859), "Was treibt den Waidmann in den Wald", WoO. 92 (1825) [ voice, piano, and horn obbligato ], note: same music as WoO. 139, "Jüngst hört' ich welchen süßen Lohn" (but with an obbligato horn part) [sung text not yet checked]
Researcher for this page: Ferdinando Albeggiani
This text was added to the website: 2008-07-25
Line count: 12
Word count: 128