by Franz Hüffer (1843 - 1889)
Es kommen die Tage
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Es kommen die Tage, die Nächte vergehn, Es scheinen die Sonne, die Sterne; Ich lehne am Fenster Nacht und Tag Und schaue den wandernden Wolken nach In die weite, unendliche Ferne. Es ziehen unten die Strassen entlang Viel emsige, glückliche Leute; Mit jubelndem Scherz und lautem Gesang Und mit der Geigen gellendem Klang Kam eine Hochzeit heute. Was kümmerte mich der freundliche Gruss, Den mancher Geselle mir schickte? Mein Auge zieht es mit süsser Gewalt, Wo ich deine fliehende schöne Gestalt Zum letztenmal erblickte. Wohl leuchtet die Sonne, es blitzen so hell Die Sterne am Himmelsbogen: Wie liebt' ich sie einst und hatte sie gern, Doch ach! mir scheint kein heller Stern, Seit du in die Ferne gezogen!
Text Authorship:
- by Franz Hüffer (1843 - 1889) [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Julius Otto Grimm (1827 - 1903), "Es kommen die Tage", op. 18 (Sechs Lieder und Gesänge) no. 1, published 1873 [ voice and piano ], Leipzig, Rieter-Biedermann [sung text checked 1 time]
Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , "The days come", copyright © 2022, (re)printed on this website with kind permission
Researcher for this page: Sharon Krebs [Guest Editor]
This text was added to the website: 2009-08-26
Line count: 20
Word count: 118